Freitag, 4. September 2026

TCT Hors bis Spandaryan Reservoir

TCT Hors bis Spandaryan Reservoir


29.08.2026 Nicht mein Tag

Ich schlafe hervorragend in dem weichen Bett und werde mit einem sehr reichhaltigen Frühstück begrüßt. Wieder kommt vieles aus dem eigenen Garten. Um zwanzig nach acht verabschiede ich mich von dem Ehepaar.

Nachdem ich das Dorf durchquert habe, führt mich der TCT nach rechts auf einen unscheinbaren Pfad. Dieser führt hoch zu einem Hang, zum Glück nicht zu steil. Mehrfach sehe ich Bärenkot am Boden liegen, aber keines dieser scheuen Tiere lässt sich blicken.

Rückblick auf Hors

Skills bei der Wegfindung sind erforderlich.

Bärenkot

Manchmal ist der Pfad zugewachsen.

Der Weg ist zwischendurch leider nicht immer gut erkennbar und oft zugewachsen. Markierungen gibt es mal wieder keine. Ich bin froh, als ich um zwölf Uhr in Shatin ankomme. Im Dorfladen kaufe ich Eis, Saft und Schokolade. Die Ausstattung an Lebensmitteln ist überraschend gut. Im Schatten auf einer Bank genieße ich meinen Einkauf.

Die Landschaft verändert sich schon wieder. Sah es gerade eben noch aus wie auf dem Arizonatrail im Südteil, folgt nun ein Anstieg durch einen steilen felsigen Canyon. Gras wächst hier nicht mehr, nur noch ein paar vertrocknete Büsche. Der Pfad ist ausgeschildert, aber nicht markiert. Erkennbar ist er trotzdem recht gut. Das Shativank Monastery ist nicht mehr so gut erhalten. 

Hinter Shatin wird die Landschaft noch karger

Shativank


Danach verschwindet der Trail leider und ich kämpfe mich in der Mittagshitze weglos den Berg hoch. Das ist keine so gute Idee und ich bin fix und fertig, als ich bei einer Wasserquelle ankomme, die mit einer alten Badewanne ausgestattet ist. Da niemand außer mir hier ist, lege ich mich kurz rein, um ein wenig Erfrischung zu erfahren. Leider hält diese nicht lange an, denn nun ist der Weg zwar sehr gut erkennbar, geht aber extrem steil nach oben. 170hm auf 700m Wegstrecke! Uff!

Hier ist es brutal steil!

Danach wandere ich für einige Kilometer auf der Gravelroad.


Danach geht es einige Kilometer eher flach auf einer Dirtroad am Hang entlang. Da komme ich auch mal vorwärts. Ich möchte einen Podcast anhören, aber die Kopfhörer scheinen kaputt zu sein. Ich bin genervt.

Spitakavor Monastery


Etwas oberhalb von Trail befindet sich das schnuckelige Spitakavor Monastery, welches richtig gut erhalten ist. Unterhalb gibt es einen Picknick-Platz, der von einer Gruppe Männer bevölkert wird. Ich bin vorsichtig und grüße kurz, gehe aber direkt hoch. Oben gibt es auch eine Wasserquelle und davon brauche ich bei dem Wetter viele. Auf dem Weg nach unten rutsche ich vor den Augen der Männer weg und lande unsanft mit dem Hintern auf einen Felsen. Das tat richtig weh! Ich will mir aber nichts anmerken lassen und steige direkt weiter ab. Doch dann merke ich, dass meine Sonnenbrille fehlt. Also nochmal wieder hoch. Dort wo ich hingefallen bin, sollte sie eigentlich sein, aber da ist nichts. Vielleicht habe ich sie an der Wasserquelle vergessen? Ich hatte sie dort auf einen Stein gelegt. Dort oben finde ich sie allerdings auch nicht. Na super, nun habe ich keine Sonnenbrille mehr, wo es hier doch so sonnig ist. Das ist heute echt nicht mein Tag!

Der Weg bergab nach Yeghenadzor ist richtig spektakulär. Ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.


Immerhin ist der Abstieg nach Vernashen durch den Canyon sehr gut markiert und richtig schön. Ich zweifle, ob ich unterwegs das Zelt aufschlagen sollte, entscheide mich dann aber doch für eine Unterkunft in Veghegnadzor. Der Plan ist eigentlich von Vernashen aus ein Taxi zu nehmen, aber laut Yandex Go gibt es keines. Heute ist echt nicht mein Tag!

Nach einer Weile habe ich Glück und ein italienischer Tourist nimmt mich mit in die Stadt. Dort kaufe ich Lebensmittel für vier Tage ein. Mit der schweren Einkaufstüte muss ich nun wieder bergauf zur Unterkunft. Yandex Go zeigt immer noch kein Taxi an. Ich bin frustriert und komme um 19 Uhr völlig verschwitzt und erschöpft an. Die Gastgeberin ist zwar freundlich, aber auch etwas aufdringlich. Immerhin gibt es Kräutertee und Pfirsiche aus dem Garten. Die Dusche tut Not und danach entspanne ich mich etwas. Mein Steißbein tut aber immer noch weh, egal bei welcher Bewegung. Immerhin stelle ich fest, dass die Kopfhörer doch noch funktionieren. Die Tasten am Mikrofon waren verstellt.


30.08.2026 Spektakulär und anstrengend 

Es dauert etwas bis ich einschlafen kann, da es im Zimmer so warm ist. Um kurz nach acht gehe ich los und da weder über Yandex go noch über gg ein Taxi zu bekommen ist? gehe ich die zwei Kilometer bis zur Apotheke zu Fuß. Dort kaufe ich Iboprofen, da ich nur noch fünf Stück habe und dieses Medikament nun wohl häufiger brauchen werde. Mein Steiß schmerzt immer noch bei jeder Bewegung.

Immerhin schaffe ich es hier einen Taxifahrer zu finden, der mich für 1000 Dram bis zu Campingplatz fährt. So spare ich mir den Weg aus der Stadt heraus. Der Pool am Campingplatz wirkt verlockend und ich muss mich zusammenreißen, um nicht dort zu bleiben. Zum Glück ist der Beginn des Weges einfach und eben. Auf einer Weidefläche spricht mich ein Mann an, ich ignoriere ihn.

Gemütliches einlaufen am Morgen

Auch in dieser kargen Landschaft gibt es ein paar Weideflächen für Rinder.


Dann geht es steil nach oben über einen schmalen Pfad. Die Landschaft ist gelb und von Canyons zerfurcht. Irgendwann wird der Weg breiter und flacher. Das bleibt nicht ewig so, denn später folge ich ich einem kaum erkennbaren Pfad. In einer Höhle mache ich eine lange Pause. Heute ist es wolkig und dies macht den Tag deutlich angenehmer.

Hier geht es bergauf

Zum Glück ist es bewölkt


Noch ein Stück ist der Weg beschwerlich, dann gibt es plötzlich Markierungen und der Trail ist perfekt gepflegt. Er scheint neu angelegt zu sein, denn die neue Wegführung ist noch nicht in den Karten eingezeichnet. Wenn der TCT nur immer so wäre. Bergab zum Monastery Noravank ist die Landschaft krass atemberaubend und erinnert mich sehr an Utah. Rot leuchtende Wände schmücken die Landschaft und ergeben einen tollen Kontrast zusammen mit dem vertrockneten gelben Gras. Auch bergab gibt es stellenweise Verbesserungen im Weg. 

Die Natur in Vayots Dzor ist überraschend spektakulär


Dieser Trail ist neu und in perfektem Zustand



Über neu angelegte Treppenstufen geht es bergab

Mindblowing



Die Natur hier erinnert mich an Utah


Der Anstieg zum Kloster ist allerdings furchtbar steil und einmal rutscht mein Fuß weg. Der Untergrund ist lose. Noravank ist stark von Touristen besucht und so schön wie es hier ist, ist dies kein Wunder. Sehr viele Felsschnitzereien sind überall zu

finden. Ich gönne mir ein Eis und esse den Pfirsich auf, den ich mit mir rumtrage. Wasser gibt es kostenlos.

Kirchliche Kunst



Noravank


Diesmal gehe ich die Straße runter, auch wenn es ein Umweg ist. Auf der anderen Seite geht es wieder hoch. Auch dieser Trail ist ausgeschildert und gepflegt. In der Nähe einer Militäranlage gibt es Wasser. Bald wechselt der Trail in eine breite Gravelroad. Noch ist das Gelände zu steil zum Zelten. Erst um 18:30 Uhr finde ich eine geeignete flache Stelle. In der Nähe ist sogar "Camping" ausgeschildert. Kurz nachdem ich das Zelt aufgebaut habe, fängt es stark an tu winden. Laut Wetterbericht soll der Wind in der Nacht nachlassen. Ich bin genervt. Tagsüber wenn ich die Erfrischung von Wind gebrachen kann, ist er nicht da. Abends wenn ich meine Ruhe möchte, frischt er auf. An den Zehen haben sich zwei neue Blasen gebildet, die ich aufsteche.

Rückblick nach Noravank

Camping über roten Felsen



30.08.2026 Endlich ein normaler Tag 

Der Wind flaut tatsächlich in der Nacht irgendwann ab und ich schlafe doch ganz gut. Auf der Seite liegend habe ich auch keine Schmerzen. Am nächsten Morgen fühle ich mich steif. Nachdem ich an der Wasserquelle die Unterhose gewaschen habe, geht es um 8:15 Uhr weiter. Zum Glück sind von Anfang an Wolken da.

Nach einem kurzen Anstieg verjüngt sich die Dirtroard zu einem Singletrail bergab den Canyon hinab. Der Weg ist nicht immer einfach, aber eindeutig und spektakulär angelegt. Mein Steiß tut leider immer noch weh. Daher gibt es nach dem Frühstück wieder eine Schmerztablette.

Hier geht es am nächsten Morgen weiter

Nicht immer ist der Trail einfach


Unten angekommen bin ich in einem fruchtbaren Flusstal. Es wimmelt vor Schmetterlingen und Libellen. Herrlich ist das! Im Bach selbst wachsen leuchtend rote Wurzeln - sowas habe ich noch nie gesehen.

Ein letzter Blick zurück auf die roten Felsen

Rote Wurzeln zieren den Bach

Gnishik


Bis Gnishik steigt der Pfad wieder an. In dem Dorf ist eine Baustelle und ich bin froh, dass es seitens der Bauarbeiter bei einem hallo bleibt. Ab hier geht es auf einer Dirtroad weiter. Diese führt auf und ab und ist nur selten steil. Um 12 Uhr komme ich an einem schattigen Picknick-Shelter an und mache eine Stunde Pause. So lässt es sich leben!

Mittagspause


Die Landschaft verändert sich erneut. Inzwischen beherrschen karge Grasstellen das Bild. Richtig idyllisch sieht es aus! Zwischendurch gibt es auch mal wieder einen wenig gepflegten Trail.

Am Nachmittag komme ich durch das verlassene Dorf Horadis. Hier gibt es Wasser und einen Picknick-Platz. Da dort Rinder weiden, ist der Ort wahrscheinlich nicht mehr ganz so verlassen. Weiter geht's wieder auf einer Dirtroad. So komme ich schneller vorwärts als gedacht. Sonst ist es fast immer andersherum. Von links kommen dunkle drohende Gewitterwolken und es donnert immer wieder. Doch sie bewegen sich nur ganz langsam. Noch scheint die Sonne. Daher gehe ich noch weiter und suche mir dann aber um 17 Uhr doch einen Zeltplatz. Da ich Privatsphäre haben möchte, gehe ich bergauf weg von der Straße. Oberhalb bin ich weniger sichtbar für vorbeifahrende Autos. Auch wenn ich heute echt angenehm einsam unterwegs war. Das hat mir gut gefallen.

Unscheinbarer Trail

Trockene Grasberge

Ein Gewitter ist im Anmarsch


Beim Zeltaufbau bin ich immer noch langsamer als sonst, da ich gerade beim Bücken Schmerzen bekomme. Das Gewitter zieht zum Glück vorbei.

Aussicht vom Zelt aus


01.09.2026 Ruhe

Die Nacht verläuft ruhig. Ich wache diesmal etwas früher auf und wandere bereits um halb acht los. Um neun Uhr erreiche ich Martiros, doch der Laden, auf den ich mich gefreut habe, ist noch geschlossen. Da es in Old Martiros einen aggressiven Hund geben soll, umging ich diesen Ort.

Martiros

Badepause am Lake Chumov


Um zehn Uhr erreiche ich den Lake Chumov. Ich bin ganz alleine an diesem schönen See und wage es, nackt im See zu schwimmen. Herrlich, tut das gut! Die Sonne scheint und es ist warm. Laut Wetterbericht soll aber noch Regen kommen - darüber wieviel Regen sind die Vorhersagen sich nicht einig.

Der Weg ist markiert und trotzdem versperrt ein Stacheldrahtzaun den Weg. Der Trail bis Gomk ist schön, aber stellenweise ziemlich zugewachsen. Besonders die kleinen Wildrosenbüsche mit ihren Stacheln nerven. In Gomk gibt es für mich nichts interessantes. Durch das Tal des Akhta-Flusses geht es in wenigen Kilometern bis in das noch kleinere Dorf Kapuyt. Oberhalb des Dorfes sind religiöse Motive, die aus dem Mittelalter stammen, in den Fels gehauen worden.

Gut markiert ist der Trail hier, da er auch dem Armenian National Trail folgt

Der Zustand des Trails ist aber manchmal zweifelhaft

Religiöse Motive in Fels gehauen nahe Kapuyt


Es gibt auch einen Side-Trail, der zu einer natürlichen Steinbrücke führt, doch ich verzichte darauf. Die unnötigen Höhenmeter will ich vermeiden. Am Bach mache ich eine Pause und fülle alle Wasserflaschen auf, die ich habe. Laut den Kommentaren bei Farout soll es bis Artavan keine Quelle mehr geben und bis dahin werde ich es heute nicht mehr schaffen.

Der Anstieg beginnt sehr angenehm mit langen Serpentinen. Von dort kann ich auch die Steinbrücke auf der anderen Seite erkennen. Doch im weiteren Verlauf wird der Pfad immer steiler und ist zudem überwuchert. Ich stöhne vor lauter Genervtheit. Der Anstieg nimmt überhaupt kein Ende. Der Himmel verdunkelt sich immer mehr und es fallen die ersten Tropfen. Dann habe ich es endlich geschafft.

Ewig geht es bergauf

Das Gewitter naht

Nun regnet es


Doch nun geht der Regen richtig los und ich ziehe die Regenkleidung an. Es geht am Felsvorsprung entlang und dann ein Bachtal sanft hinab. Und dort finde ich doch Wasser - der letzte Kommentar bei Farout war falsch. Ich hätte mir zwei Kilogramm Gewicht sparen können...

Es hagelt nun sogar und Donner ertönt. Durch das hohe nasse Gras saugen sich die Schuhe und Socken rasch voll. Um 17 Uhr komme ich an einer sehr kleinen offenen Schutzhütte vorbei. Dort warte ich den nächsten kräftigen Regenschauer ab und überlege, ob ich hierbleiben soll. Die Matratzen sind ziemlich abgenutzt und der Boden ist dreckig. Es klart wieder auf und ich schaffe es noch einen Kilometer weiter bergab, bis zu einer Lichtung im Wald, wo ich mein Zelt aufstellen kann. 

Es klart wieder auf

Zeltplatz auf einer Lichtung im Wald


02.09.2026 Weglos

Die Nacht ist zwar ruhig, aber auch sehr feucht aufgrund von Kondensation. Vielleicht hätte ich doch besser in der kleinen Hütte übernachten sollen... Das Zelt wische ich zwar mit meinem Baumwolltuch ab, doch trotzdem muss ich es klatschnass einpacken.

Auch die Socken sind noch nass, aber immerhin scheint die Sonne beim Abstieg nach Artavan. Hier gibt es einen kleinen Laden. Dieser hat zwar nicht viel Auswahl, aber immerhin kann ich Saft, Bounty und ein Eis erstehen.

Der kommende Anstieg zum Hayeli Lake ist besonders zu Beginn sehr steil und kräftezehrend. Dort bin ich dann zum Glück ganz alleine und kann ein Bad im See genießen, während das Zelt in der Sonne trocknet. Danach fühle ich mich zumindest für eine gewisse Zeit frisch.

Lake Hayeli

Lake Hayeli von oben


Weiter geht's. Anfangs ist der Weg markiert und gut erkennbar, aber beides lässt deutlich nach. Der Abstieg ist völlig weglos durch hüfthohes Gestrüpp. Ich fühle mich genervt und hoffe auf Besserung. Die Besserung tritt ein, als ich eine 4x4 Spur erreiche und nach Ughedzor absteige. Abgesehen von ein paar bellenden Hunden und ein paar vernünftigen Häusern gibt es in diesem Dorf viele Ruinen. Und ich sehr Schafskot. Ohje!


Weglos geht es weiter

Ughedzor

 

Der darauffolgende Anstieg ist ebenfalls weglos, aber der Bewuchs ist niedriger. Allerdings dafür stachelig. Schafe begegnen mir zum Glück keine. Von hinten kommen bedrohliche Gewitterwolken auf mich zu, als ich am frühen Nachmittag den Vorotan Pass auf 2344m erreiche. Dort gibt es Trinkwasser und einen Kiosk. Sonst leider nichts. Es donnert und die Sonne hat sich verabschiedet. Ich gehe schnellen Schrittes weiter und plane, kurzzeitig das Zelt aufzustellen, um den Regen drinnen auszusitzen. Das möchte ich aber nicht in Sichtweite der Autos tun und gehe soweit, dass ich nicht mehr sichtbar bin. Es tröpfelt bereits und als ich das Zelt aufgebaut habe, fängt es an richtig zu regnen. Alles richtig gemacht! 

Vorotan Pass


45min später sind die Gewitterwolken weitergezogen und die Sonne lässt sich wieder blicken. Das ist das Signal zum Weitergehen. Der Weg ist hier einfach und führt eine Weile am Hang entlang. Dann folgt der angenehme Abstieg auf einer Dirtroad. Diese ist allerdings durch den Regen matschig geworden und der Schlamm bleibt an den Schuhen kleben. Es zieht sich, bis ich das Dorf Gorayk erreiche. Erst um halb sechs komme ich dort an. Es gibt einen winzigen Shop, wo ich immerhin Snickers bekomme. Besser ist das Bistro, wo ich den letzten Shawarma kaufe. Eigentlich esse ich kein Fleisch, aber hier habe ich keine Wahl, wenn ich etwas im Bistro kaufen möchte. Meine Vorräte schwinden arg und den nächsten vernünftigen Laden werde ich frühestens in 33km erreichen.

Gorayk und Spandaryan Reservoir


Ich halte mich nicht länger im Dorf auf, denn eine Unterkunft gibt es hier leider nicht. Und ich muss noch einen Zeltplatz finden, was schwierig werden könnte. Es sieht hier sehr nach Agrarland aus. Auf einer breiten Straße gehe ich weiter und komme an einer Kuhherde vorbei. Nach zwei Kilometern erkunde ich einen Nebenweg, der sehr unscheinbar wirkt. Es stehen ein paar Bäume am Ufer eines Flusses und der Weg ist mit hohen Gras überwachsen und kaum erkennbar. Hier wird wahrscheinlich so schnell keiner vorbeischauen. Im hohen Gras stelle ich mein Zelt auf und genieße das Shawarma.

Aus Sicherheitsgründen zelte ich versteckt


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