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Freitag, 10. April 2026

Coast to Coast Path North York Moors

Coast to Coast Path


North York Moors


07.04.2026 Eine Etappe zum davonlaufen

Die Nacht im Bunk Barn ist erholsam und in der Früh kaufe ich im Dorfladen für das Frühstück und für die nächsten Etappen ein. Ich bin nicht besonders schnell und komme erst um viertel nach neun weiter.

Wandern zwischen zwei Zäunen



Heute steht die wohl blödeste Etappe auf dem CtC auf dem Programm. Statt Nationalparks mit beeindruckender Natur gibt es heute einen Hatsch durch das agrarwirtschaftlich genutzte Flachland in England. Zunächst ist der Weg noch ganz nett und führt am Swale River und an ein paar kleinen Seen vor vorbei. In Bolton on Swale verbringe ich am Friedhof die erste kleine Pause. Die Gräber sind schon sehr als (tw. 250 Jahre!) und es gibt einen Wasserhahn.

Friedhof Bolton on Swale

Diese Wegführung gefällt mir gar nicht



Das Gehen über die Schafsweiden dahinter ist auch ok. Danach jedoch bin ich verwirrt. Mein Track zeigt geradeaus, doch das Schild weißt nach rechts. Auf der Karte kann ich jedoch nicht erkennen, wie hier der CtC sinnvoll entlangführen soll. Zwei englische CtC-Hiker überholen mich und meinen, die Wegweiser würden den besseren Weg nutzen. Ich glaube ihnen und folge den Wegweiserm, während due Briten zunächst eine Pause einlegen. Wie befürchtet lande ich auf der B6271 und soll dieser nach links folgen. Weitere Wegweiser sehe ich keine und auf der Straße herrscht reger Verkehr. Inzwischen bin ich total genervt und ärgere mich, weil ich nicht meinem Track gefolgt bin. Sobald es möglich ist, suche ich mir einen Weg zurück auf meine ursprüngliche Route. Diese ist zwar auch asphaltiert, aber ansonsten zumindest ruhig.

Asphaltierte Wirtschaftswege im englischen Flachland


In Streetlam treffe ich die beiden Engländer wieder. Nun ist es nicht mehr weit bis Danby Wiske. In dem Örtchen lerne ich den älteren Herrn Ken kennen. Er unterstützt seine Frau, die den CtC wandert und fährt ihr mit dem Auto das Gepäck hinterher. Ein privater Gepäcktransport quasi. Ich bin begeistert davon, wie tatkräftig Ken seine Frau dabei unterstützt, ihre Träume zu verwirklichen.

Immer wieder führt der CtC über Weideland




Der Trail selbst bleibt uninteressant und flach. Er führt über asphaltierte Nebenstraßen, an Äckern und Weideflächen entlang. Ich passiere einen Bauernhof nach dem anderen. Auch eine Eisenbahnlinie überquere ich. Mit Podcasts lässt sich der Weg leichter bewältigen. Bei der Moor House Farm gibt immerhin einen Picknick Tisch.

Querung der Bahngleise




Kurz vor der Querung der A19 lerne ich Christopher und seinen Sohn Lorenz kennen. Vater und Sohn gehen den CtC zusammen von Unterkunft zu Unterkunft. Bisher haben wir uns immer verpasst, obwohl wir zu einem ähnlichen Zeitpunkt gestartet sind. In UK kennen sich die beiden besten aus.

Die Querung der Autobahn ist deutlich herausfordernder



An der Tankstelle gibt es einen überraschend gut ausgestatteten Shop und ein wenig ärgere ich mich darüber, heute in der Früh soviel eingekauft zu haben. Die Querung der A19 ist eine Herausforderung. Hinter mir queren Lynn und ihre Freundin Julie. Lynn ist die Frau von Ken und auch ihn treffe ich nun wieder. Sie alle übernachten in B&Bs in Ingleby Cross. Es gibt hier zwar auch einen Pub, wo man zelten kann, aber bei dem Lärm ist dies sicherlich keine tolle Option. Der Ort liegt nämlich direkt an der A19 und an der A172. Ich verabschiede mich für heute von den dreien und wandere den bewaldeten Hügel hoch. 

Dieser Zeltplatz gefällt mir


Immerhin bietet der Tag nach einer langen und doofen Etappe einen schönen Sonnenuntergang



Im Wald finde ich eine offensichtlich schon zuvor genutzte Zeltstelle. Das Aufstellen des Zeltes ist heute mühselig und langwierig, da der Boden sehr steinig ist und der Wind stark bläst. Den ganzen Abend höre ich dessen lautes Rauschen.


08.04.2026 North York Moors

Die Nacht im Zelt bleibt abgesehen vom Wind ruhig und der Zeltplatz hat sich als optimal herausgestellt. Um kurz nach acht geht es wieder los. Diesmal führt die Etappe komplett durch den North York Moors Nationalpark und ist entsprechend viel angenehmer als die gestrige.

Beginn der North York Moors



Bevor ich den bewaldeten Bereich verlasse, komme ich an einem Bauernhof vorbei, wo mich die Farmer fragen, ob ich Wasser benötige. Eine sehr nette Geste, wie ich finde.

Grabhügel aus der Bronzezeit


Dann geht es hoch auf den ersten Hügel dieses Mittelgebirges. Oben am höchsten Punkt befindet sich ein Steinhaufen, der einen über 4000 Jahre altes Grabmal darstellen soll. Die Aussicht von dort aus lohnt sich auch so. Die Menschen hatten damals wohl auch schon einen guten Geschmack.

Die Hügel in den North York Moors sind durch Heiden, Heidelbeerkraut und Gräsern geprägt. Wenn die Heide blüht, muss es hier betörend schön sein. Von Hügel zu Hügel geht es, bergauf und wieder bergab. Die Anstiege sind nie lang, die Höhenmeter summieren sich durch die Anzahl der Hügel, die ich erklimme. Auf einem liegen sogar viele große Felsbrocken, was hier eher ungewöhnlich ist. Allgemein ist die Landschaft trocken und Bäche gibt es so gut wie gar nicht. Ich bin hier nicht alleine unterwegs, viele Paare und Familien unternehmen Tagesausflüge.

Im Café Lordstones gibt es auch einen kleinen Shop, aber außer ein paar Süßigkeiten gibt es dort nicht viel.

Heide soweit das Auge reicht


Sanft geht es auf und ab



Die Untergründe der heutigen Etappe sind überwiegend angenehm für Fußgänger. Vielfach geht es über mit großen Steinplatten gebaute Singletrails oder breite Sandwege. Zum Schluss folge ich eher eintönig einer ehemaligen Bahnstrecke, von der nichts mehr erkennbar ist. Der Untergrund besteht aus Schotter und es fühlt sich auf den letzten acht Kilometern so an, als würde ich kaum vorwärts kommen. Immer wieder schaue ich auf die Uhr und hoffe, es endlich geschafft zu haben.


Mir gefällt diese Landschaft!



Der Nationalpark ist auch ein Vogelschutzgebiet. Ich sehe heute viele Fasane und Moorhühner, die hier im Frühling brüten.


Neugieriges Moorhuhn

Die letzten Kilometer bis zum Pub sind nicht mehr so spannend 


Um 17 Uhr erreiche ich endlich den Pub & B&B The Lion Inn. Hier kann man für 3£ zelten. Pub-Camping hat sich für mich bisher nicht ergeben, doch heute möchte ich es endlich mal ausprobieren. Vor dem Pub treffe ich auch Ken wieder, der auf seine Frau Lynn wartet. Er hat mit ihr ein Zimmer angemietet und bietet mir an, in deren Zimmer die Dusche zu nutzen. Ich bin begeistert über seine Hilfsbereitschaft und nehme das Angebot dankend an. So fühle ich mich nach dem sonnigen und bisher wärmsten Tag wieder ganz frisch.

Pub-Camping


Drinnen ist es urgemütlich



Abends möchte ich noch im Pub essen. Die Preise sind leider sehr gesalzen - 22£ für ein vegetarisches Gericht. Wenn ich mir die Teller der anderen Gäste so ansehe, verstehe ich so langsam auch warum: die Portionen sind so groß, dass davon zwei Personen satt werden würden. Ich entscheide mich für eine Ofenkartoffel, die unter "Snacks" gelistet ist. Diese Portion reicht mir völlig aus und entspricht eher einer normalen Hauptspeise.

Den restlichen Abend verbringe ich mit Vogelgeräuschen im Hintergrund im Zelt. Leider treffe ich im Pub keinen der anderen Wanderer wieder. Die zwei Engländer hatten mich zwar überholt, aber gesehen habe ich sie danach nicht mehr.


09.04.2026 Glaisdale, Egton und Grosmont

Die Schlaf ist erholsam, auch wenn die Wiese im Laufe der Nacht reichlich Feuchtigkeit absondert. Somit ist das Zelt am nächsten Morgen ebenfalls klitschnass.

Dieser Wanderweg war früher mal eine Bahnstrecke


Hier bin ich ganz alleine unterwegs



Gleich zu Beginn des Wandertages besteht ein Unterschied zwischen meinem Track und dem Wegweiser. Laut Wegweiser soll ich der Asphaltstraße folgen, laut Track einem Pfad. Da ich das letzte Mal als eine solche Unstimmigkeit bestand, schlechte Erfahrungen mit dem befolgen der Wegweiser gemacht habe, vertraue ich diesmal meinem Track. Der Pfad führt zu einer ehemaligen Eisenbahnstrecke, von der aber nichts mehr zu sehen ist. Der Untergrund ist angenehm und nach vier Kilometern biege ich links auf einen guten Pfad ab. Ich bekomme Sorgen, er könnte sumpfig werden und ziehe sicherheitshalber die wasserdichten Socken über. Das wäre aber nicht nötig gewesen, der Pfad ist super!

Die Füße bleiben trocken



Dann stoße ich auf eine Art Forstweg und sehe vor mir in einiger Entfernung die beiden Briten. Der weitere Verlauf bis Glaisdale ist einfach, aber auch etwas langweilig. In Glaisdale schaue ich in den Village Store, die Auswahl dort ist aber mager. Ich kaufe nichts.

Zwischen Glaisdale und Egton



Bis Egton führt der CtC ganz romantisch am und oberhalb vom Esk River entlang durch einen hübschen Wald. Spannend ist die Flussquerung: man kann die Brücke wählen oder den Fluss mit Hilfe von Trittsteinen überqueren. Ich wähle die Trittsteine und finde diese Art der Querung grandios.

Flussquerung mal anders


Grosmont



Der Weg bis ins Dorf Grosmont ist hingegen wenig spannend und ich lenke mich mit einem Podcast ab. Zumindest bis ich Lynn und Julie auf einer Banksitzend entdecke. Wir unterhalten uns und ich erfahre, dass Lynn Julie erst unterwegs kennengelernt hat und die beiden Frauen auf dem Trail nun unzertrennlich sind. Auf mich wirkt es, als kennen sie sich schon ewig. Auf einer mehrtägigen Wanderung lernt man sich viel intensiver kennen als im Alltag und findet schneller heraus, ob man auf einer gemeinsamen Wellenlänge ist.

In Grosmont möchte ich im Village Store einkaufen und hoffe auf eine bessere Auswahl als in Glaisdale. Diese ist leider nur geringfügig besser, aber ich werde fündig. Viel brauche ich zum Glück nicht.

Rechts auf den geschotterten Weg weiche ich aus


Der nun folgende Abstieg nervt mich von Anfang an. Nicht nur weil er teilweise eine Steigung von 33% aufweist, sondern auch weil die Wegführung einfach komplett über eine asphaltierte Straße führt. Ich habe darauf keinen Bock mehr! Spontan sehe ich in der Karte einen anderen Weg und biege kurz nach "Lucys View" links ab. Zunächst eine Schotterstraße, bald biege ich auf einen Pfad ab. Anfangs ist dieser ziemlich nass, doch der Rest ist fast zu 100% trocken. Zumindest abgesehen von den paar Tropfen, die vom Himmel fallen. Den ganzen Tag schon ist der Himmel bedeckt. Zum Schluss, als ich schon die Autos auf der Straße sehe, verliert sich der Weg. Weglos stapfe ich durchs kniehohe Gestrüpp, dann finde ich den Pfad, der parallel verläuft. Meine Variante gefällt mir definitiv besser als die originale Wegführung. Links sehe ich nun zum ersten Mal bis zur Nordsee!

Ich sehe die Nordsee!



Bis Littlebeck ist es nicht mehr weit. Lynn und Julie haben diesen Ort als ihr Etappenziel ausgewählt. Die beiden Briten bleiben in Grosmont. Das Örtchen ist sehr klein und bietet wenig. In der Kirche finde ich Wasser und gehe eine Spende.

The Hermitage



Ich bin heute schnell vorwärts gekommen und habe eigentlich noch genügend Zeit. Aber wenn ich weiter gehe, ist die morgige Etappe zu kurz. Daher will ich nur noch ein Stückchen in den Wald gehen und mir ein Plätzchen für die Nacht suchen. Das kleine Naturreservat ist richtig urig. Der Frühling ist sehr deutlich erkennbar, überall sprießt das frische Grün. "The Hermitage" ist ein Shelter in einem Felsen. Hier findet man Schutz vor dem Wetter und soll sogar darin übernachten können. So richtig gemütlich wirkt es auf mich nicht und in der Mitte ist ein Loch. Optimal ist es nicht und ich mache hier dann doch nur eine Pause. Dann gehe ich ein Stück zurück und gehe weglos bergauf. Dort oben sieht es nämlich vielversprechend aus. Bingo! Unter einem uralten und riesigem Ahorn ist reichlich ebene Fläche. Die Äste wachsen schon bis auf den Boden. Blöd nur, wenn das Zelt so einen großen Footprint hat! Ich muss etwas rumprobieren, kriege das Stratospire dann aber aufgestellt. Hier habe ich die perfekte Ruhe.

Wieder ein toller Zeltplatz



















10.04 2026 Finale!

Ich genieße eine wunderbare Nachtruhe. Die einzigen Geräusche, die ich in der Nacht höre sind ein naher Bach und das Gezwitscher der Vögel. Love it!

Da ich heute mit rund 21km nur eine kurze Etappe vor mir habe, starte ich bewusst spät erst nach neun Uhr. Ab dem "Falling Foss Tea Garden", treffe ich viele Spaziergänger. Der Tea Garden sieht idyllisch aus, ist heute aber leider geschlossen.

Wieder unterscheidet sich der Wegweiser (länger auf der Straße) von meinem Track (public footpath) und ich bleibe bei meiner geplanten Route. Er windet sich den Hügel hoch und erreicht ein verbranntes Moor. Letztes Jahr gab es hier ein großes Feuer, welches die umliegende Natur zerstört hat. Schön anzusehen ist was anderes, aber immerhin ist der Pfad trocken.

Hier hat es 2025 gebrannt


Eine Verbesserung des Weges ist geplant, obwohl der Untergrund hier trocken ist



Ich treffe Lynn und Julie wieder. Wir gehen ein paar Kilometer gemeinsam und unterhalten uns über den Trail. UL wäre nichts für sie, teilt Lynn mit. Erst recht keine Übernachtungen im Zelt. Als ich links vom Weg einen sehr süßen Rauhaardackel erblicke ist es um mich geschehen und die beiden gehen ohne mich weiter. Nach meiner Kuschelpause geht es über Straßen runter zur Küste. Da ist sie! Die Nordsee!

Auf der Straße geht es runter zur Steilküste


Ab hier führt der CtC parallel zur Küste
 


An der Steilküste kann ich einem wundervollen coastal path folgen und hole Lynn und Julie wieder ein. Die Ausblicke auf die Klippen sind beeindruckend und das Wetter ist ideal. Es ist kühl und sonnig mit einer leichten Brise. Es sind hier richtig viele Menschen unterwegs.

Die Klippen sind spektakulär und das Wetter spielt auch mit



Dann erreichen wir gemeinsam Robin Hood's Bay. Am Gemischtwarenladen verabschieden wir uns und umarmen uns. Ich will noch für die letzte Nacht einkaufen. Das Angebot im Shop ist enttäuschend - es gibt nicht mal Käse und Joghurt. Ich genieße stattdessen ein überteuertes Eis.

Dann mache ich mich auf den Weg zum Beach. Der Weg nach unten ist von Souvenirshops gesäumt und alles ist voller Touristen. Ich entdecke auch noch einen kleinen Laden, wo ich Käse erstehe. Dann bin ich unten am Strand. Den Rucksack lehne ich an einen Felsen, hole den "pebble" hervor und begebe mich zum Wasser. Hier verabschiede ich mich von dem Steinchen, den ich den ganzen Weg von St. Bees bis hierher getragen habe. Nun liegt er im Wasser. Done!

Diesen kleinen Stein habe ich von St. Bees bis Robin Hood´s Bay getragen

Dort ist er gelandet

Das touristische Örtchen Robin Hood´s Bay



Es ist kühl und ich friere. Etwas unschlüssig mache ich eine Pause und esse etwas Schokolade. Im Laden hole ich mir noch eine indische Fertigsauce und Baked Beans.

Ich habe in Robin Hood's Bay keine Unterkunft gebucht und mein Plan sieht es vor bis Scarborough zu Fuß zu gehen. Dort gibt es nämlich einen Bahnhof. Man kommt von Robin Hood's Bay auch mit dem Bus dorthin, aber zu Fuß an der Küste entlang erscheint mir reizvoller. Nach 1.5km habe ich die Boggle Hole der YHA erreicht. Es ist erst 15 Uhr, kalt und der Wind nimmt zu. Ich habe zwar in der Karte schon eine Ruine entdeckt, die als Zeltstelle geeignet erscheint, doch bis dahin sind es nur noch 3km. So früh kann ich bei dem Betrieb hier wohl kaum mein Zelt aufstellen... Ich überlege hin- und her und entscheide mich dann dafür, in der Jugendherberge ein Zimmer zu mieten. Dort kann ich mich aufwärmen und ausruhen. Zum Abschluss möchte ich mir dann doch etwas gönnen.

Die vorletzte Nacht in England verbringe ich in der Kobolthöhle



Das kleine Einzelzimmer im Hostel ist sehr bequem und die Wärme der Unterkunft tut wahnsinnig gut, nachdem ich tagelang der Kälte ausgesetzt war. Der einzige Wermutstropfen ist die eingeschränkte Auswahl an Verpflegung, die ich dabei habe.


11.04.2026 Zusatztag an der Küste Englands

In Robin Hood´s Bay ist der Coast to Coast Trail offiziell beendet und fast alle Wanderer beenden dort ihre Tour und fahren mit dem Bus zum nächsten Bahnhof in Scarborough. Genau das hatte ich anfangs auf vor, doch dann entdeckte ich auf der Karte, dass es an der Küste einen interessanten Fußweg bis in diese Stadt gibt. Dieser folgt exakt der Küstenlinie und bleibt bis direkt vor der Stadt auf naturnahen Wanderpfaden. Und da ich noch einen Tag bis zur Rückreise habe, entscheide ich mich dafür, diesen zu gehen!

Diesmal schlafe ich aus, denn die berechneten 22km bis zum Bahnhof in Scarborough werde ich wahrscheinlich in sechs Stunden schaffen. Kein Grund zur Eile also! Leider hält sich das Wetter diesmal an die Vorhersage und es regnet bei kräftigem Westwind. Binnen wenigen Minuten ist eine Seite der Regenjacke und Wanderhose nass, während die andere aufgrund des Westwinds trocken bleibt. Die Sicht ist... nun ja... bescheiden.

British weather



Nach drei Kilometern erreiche ich die Ruinen der "Peak Alum Works", wo um 1600 Alum gewonnen wurde, welches damals für die Textilindustrie benötigt wurde. Diesen Platz hatte ich auf der Karte als möglichen Zeltplatz für die vergangene Nacht lokalisiert, doch nun entdecke ich, dass dieser Platz gar nicht geeignet ist. Das Gelände ist zwar schön flach, aber direkt daneben steht das einzige Wohnhaus weit und breit.

Ruine der Peak Alum Works


Radarstation von Ravenscar




Als nächstes erreiche ich Ravenscar, wo ich in einem öffentlichem WC mein Wasser auffüllen kann. Kurz darauf passiere ich die Ruinen der Radar-Station, die im 2. Weltkrieg genutzt wurde, um sich gegen die Angriffe der deutschen Luftwaffe zu schützen. Der Pfad an der Küste ist durchgängig sehr angenehm auf natürlichem Wiesen- oder Erdboden. Ebenso ist die Beschilderung vorbildlich. Langsam hört es nun auf zu regnen, wenn es auch noch bedeckt ist. Die dünne Hose trocknet bereits.

Ob sie wohl frieren? 


Wilde Küste


Kiesstrand im Schutzgebiet Hayburn 


Das kleine Hayburn Schutzgebiet beherbergt ein kleines Wäldchen und einige Ausflügler tummeln sich am steinigen Strand. Es geht immer mal wieder auf- und ab, aber die Anstiege sind immer kurz. Die Ausblicke auf die steilen Klippen und die wilde Nordsee sind beeindruckend. Direkt vor Scarborough sind diese besonders schön und da nun inzwischen auch die Sonne scheint, kann ich den Ausblick auch besser genießen. Lange kann ich bei der Kälte und dem frischen Wind jedoch nicht sitzen bleiben.

Obwohl inzwischen die Sonne scheint ist es weiterhin sehr frisch


Peasholm Park in Scarborough



In der Stadt angekommen, folge ich der Strandpromenade, wo zahlreiche Touristen einen Spaziergang machen. Um zum Bahnhof zu gelangen wähle ich eine Route über durch den Peasholm-Park. Dieser ist am Samstag äußerst beliebt und zahlreiche Tretboote fahren im Kreis um die kleine Insel im Teich. Zum Schluss geht es noch durch einen alten und weitläufigen Friedhof und dann habe ich es geschafft. Der Bahnhof und eine Filiale vom Aldi sind erreicht. Das Belohnungsessen am Ende der Tour gönne ich mir erst in York, wo ich vor dem Rückflug zwischenübernachte.


Montag, 6. April 2026

Coast to Coast Path Yorkshire Dales

Coast to Coast Path


Yorkshire Dales Nationalpark 



02.04.2026 Verzweifelte Suche 

Nach meinem Einkauf in Shap, bin ich ausgestattet um weiterzugehen. Zunächst gehe ich durch das Dorf und muss alsbald eine Autobahnbrücke überqueren. Die Fahrzeuge machen einen Heidenlärm. Es dauert eine Weile, bis sich der Trail entfernt. 

Querung der Autobahnbrücke




Gemächlich geht es über Wiesen und ausgedehnte Heidelandschaften auf und ab. Der Wind bläst und es ist eisig kalt. Ich ziehe mir trotz Sonne Mütze und Handschuhe an. Nach und nach zieht es zu und die Sonne wird schwächer.

Schafe sind in England überall

Sanfte Hügellandschaften begleiten mich an diesem Tag

Zwischendurch führt mich der CtC durch Farmaland



Nach der hübschen Hügellandschaft folgt ein eher lahmer Teil über grüne Schafsweiden vorbei an mehreren Bauernhöfen. Heute Nacht soll es regnen und mit bis zu 50km/h wehen. Auf der Karte sieht es nicht so aus, als ließe sich eine geschützte Stelle fürs Zelt finden. Doch bei der Sunbiggin Farm soll es einen Campingplatz und auch Bunkbeds geben. Laut Website haben sie geöffnet. Dennoch bin ich hin- und hergerissen. An sich übernachte ich am liebsten ganz frei in der Natur, aber das erscheint mir nicht als sinnvoll. Aber so ein richtiges Bett ist dann doch was feines. Also überwinde ich mich und klingle bei der Farm. Andrew öffnet mir die Tür. Und dann sagt er etwas, womit ich gar nicht gerechnet habe. Sowohl die Bunk Barn als auch der Campingplatz seien noch geschlossen. Sunbiggin Tarn sei aber zum zelten geeignet.

Etwas enttäuscht gehe ich weiter und erreiche ein Moorgebiet mit Heidekraut. Rechts erspähe ich ein Wäldchen. Es sieht verlockend aus, aber es gibt keinen offiziellen Weg dahin. Also versuche ich es weglos und komme auch relativ gut vorwärts, wenn man von den nassen Schuhen absieht. Doch kurz vorher komme ich nicht mehr weiter. Eine Art sumpfiger Teich in Kombination mit einer Mauer versperren mir den Weg. Mist! Und ob ich da wirklich was finden würde ist ungewiss. Genervt trete ich den Rückweg an. Also doch zum Sunbiggin Tarn. Dort ist das Gelände eher abfallend und rund um den See auch sumpfig. Ich gehe an verschiedenen Seiten an der Mauer entlang und entscheide mich für eine der wenigen flachen Stellen auf der anderen Straßenseite. Da habe ich zwar nur einen teilweisen Schutz, aber besser als gar nichts. Mit großem Aufwand baue ich das Stratospire möglichst stramm auf und beschwere die wichtigsten Heringe mit Steinen. Gerade als es anfängt zu regnen, verkrieche ich mich im Inneren. 

Hier ist kein Durchkommen zum rettenden Wald :-(

Der Boden ist sandig und noch ist das Wetter friedlich

Mein Zeltplatz nahe dem Sunbiggin Tarn. Leider ist die Steinmauer nicht in Windrichtung.

In der Nacht bekomme ich Besuch


Der Abend ist angesehen von dem starken Regen noch ruhig. Ich hoffe, die Vorhersage bezüglich dem starken Wind ist falsch.


03.04.2026 Matschiger Marsch

Etwa um 22 Uhr fängt der Wind an und dreht ordentlich auf. Der Regen kommt seitwärts und obwohl das Zelt gut hält, kann ich nicht einschlafen. Es ist einfach furchtbar laut. Erst um vier Uhr schlafe ich wirklich ein.

Laut der Vorhersage sollte der Regen um acht Uhr aufhören. Doch in der Realität kann ich davon nichts spüren - im Gegenteil es schüttet total! Ich warte zwar ab, aber es wird nicht besser. Um neun Uhr gebe ich entnervt auf und packe mein Zeug ein und ziehe die Wanderkleidung an. Strategisch sinnvoll baue ich das Zelt zuerst an der windabgewandten Seite ein und mein eben noch trockener Rucksack ist nach einer Minute klatschnass. Das ebenso klatschnasse Zelt wird notdürftig zusammengerollt und eingepackt.

Der Trail ist völlig überschwemmt!

...und matschig!




Der Regen fliegt mir direkt ins Gesicht und das Gehen gegen den Wind ist anstrengend. Ich bin erleichtert, als der Trail abdreht. Durch nasse Heidelandschaften und matschige Schafsweiden wandere ich heute. Ständig muss ich besonders matschigen Stellen ausweichen. Eigentlich ist die Landschaft ganz ganz hübsch, aber heute völlig wolkenverhangen. Das Tal des Scandal Beck ist trotzdem schön anzusehen. 

Am Scandal Beck


"Do you enjoy british weather?" fragten sie mich. Ob die Schafe es wohl besser können als ich?


Ich bin froh, als ich um 13 Uhr in Kirkby Stephen im Hostel ankommen. Der Self-Check-In ist unkompliziert und der Trockenraum ein wahrer Segen. Da wird sogar das vom Regen völlig durchnässte Außenzelt flott wieder trocken. 

Dieses Kunstwerk habe ich im Hostel entdeckt.


Resupply


In dem Dorf gibt es einen großen Co op mit grandios toller Auswahl. Am liebsten würde ich sooo vieles kaufen! Das Wetter für den Samstag bereitet mir Sorgen. Es soll ein heftiger Sturm mit Windböen bis 110km/h kommen. In den Örtchen, die ich auf der nächsten Etappe durchwandern werde, ist jedoch alles hoffnungslos ausgebucht. Und zelten möchte ich bei so einer Vorhersage nun wirklich nicht.


04.04.2026 Ruhetag wider Willen

Ich entschließe, dass es das Beste ist, wenn ich eine weitere Nacht im Hostel bleibe und erst am Sonntag weiterziehe. Die Wandersaison hat hier noch nicht richtig angefangen und entsprechend ruhig ist es im Hostel. Im Lake District waren viele Wanderer und auch ein paar Backpacker unterwegs, aber seitdem ich den Nationalpark verlassen habe, habe ich keine anderen Wanderer mehr getroffen. Erst hier im Hostel lerne ich ein paar wenige kennen.

Am Samstag ist in Kirkby Stephen überraschend viel los, der Ort ist voller Leute. Heute findet eine Oldtimer Ausstellung statt, die viele Besucher anzieht. Auch ich sehe mir die alten Fahrzeuge und Traktoren näher an. Zufällig ergibt sich noch die Möglichkeit eine Kunstausstellung zu besuchen, die einmal pro Jahr stattfindet. Ich darf für das beste Kunstwerk abstimmen. Auch die Kirkby Stephen Parish Church besuche ich.

Ansonsten kaufe ich reichlich zu Essen ein und besorge mir in der Apotheke Milton's Sterilising Tablets. Laut KI soll dies eine Notlösung für meine verlorene Water Purification sein.

Am Nachmittag lerne ich drei Coast to Coast Hiker kennen. Einen jungen Engländer, der in die entgegengesetzte Richtung wandert, aber leider abbrechen muss. Und ein deutsches Paar, mit denen ich am Abend noch eine ganze Weile zusammen sitze. Es tut gut, sich mal wieder länger mit jemanden zu unterhalten. 


05.04.2026 Camping in einer Ruine aus Zeiten der Industrialisierung

Sturm Dave macht sich auch im Ort bemerkbar. Selbst in dem Hostel heult der Wind ohrenbetäubend laut. Ich bin sehr froh, hier drinnen sein zu dürfen.

Am nächsten Morgen verquatsche ich mich mit dem Paar und komme erst um kurz vor neun los. Aber das macht heute nichts, denn es steht keine lange Etappe an. Die ersten Meilen lege ich auf einer asphaltierten Strecke zurück, die mich in Richtung Nine Standards Rigg führt. Das Wetter ist sehr wechselhaft: mal scheint die Sonne, dann regnet oder schneit es für ein paar Minuten. Das Moorgebiet ist wunderschön. Zum Glück wurden hier oben inzwischen große Steinplatten verlegt, was das Wandern im Moorgebiet sehr angenehm macht. Als ich die neun großen Steintürme erreiche, weht es mit Sturmstärke und schneit dabei. Ich suche hinter einem der Steintürme Schutz und warte den Schauer ab.

Es bleibt wechselhaft


Steinplatten erleichtern uns Wanderern inzwischen den Weg


Nine Standards Rigg



Auf diesen tollen Steinplatten geht es ganz sanft bergab. Es ist sehr kalt und ich muss mich gegen den Wind stemmen, denn mit aller Kraft versucht er, mich zur Seite zu drücken. Den Wegebau hier empfinde ich als grandios. Kleine Bächlein werden mit Holzbrücken überwunden.

Ich liebe diese Steinplatten!


Es ist richtig schön!


Eine offene Schutzhütte




Doch nach einer Wegkreuzung enden die Platten leider plötzlich. Zunächst ist der Untergrund noch fest, doch nicht lange. Über matschige Moorwiesen geht es weiter. In einer offenen Schützenhütte mache ich vom Wind geschützt eine Snackpause. Drinnen gibt es Bänke und Tische. Man könnte hier drinnen auch übernachten. Bald sind meine Schuhe und die wasserdichten Socken nass. Hier gibt es keine Chance trockenen Fußes durchzukommen.

Nahe der Farm Ravenseat komme ich mit einem älteren englischen Paar ins Gespräch, die ebenfalls den Coast to Coast Path wandern und mir von der in UK berühmten Farm erzählen. Meinen Plan im Zelt zu schlafen finden sie mutig. Sie selbst übernachten lieber in Unterkünften. Sie sind langsamer als ich und unsere Wege trennen sich wieder.

In Keld ruhe ich mich etwas im Heritage Center aus - dies ist eine Ausstellung mit Gerätschaften, die in vergangenen Zeiten auf den Farmen in der Umgebung genutzt wurden.

Rund um Keld


Die Route durch die Berge gefällt mir, weil sie an zahlreichen Ruinen entlangführt


Die weitere Route führt am Swale River entlang. Bald teilt sie sich in zwei unterschiedliche Varianten auf: eine bleibt am Swale River, die andere führt oberhalb in den Bergen. Ich wähle die obere Route. Der Weg ist in einem guten Zustand und nur selten matschig. Sehr angenehm, wie ich finde. Der Wind hier oben bläst wieder sehr kräftig. Am Wegesrand sehe ich Moorhühner. Hier befindet sich ein Vogelbrutgebiet, weshalb man tunlichst auf den Wegen bleiben soll.

Schnee!


Moorhühner

Beim Abstieg zur Blakethwaite Schmelzwerk-Ruinen lässt der Wind nach. Die Ruine aus dem Jahr 1821 ist beeindruckend und erstreckt sich über ein größeres Gebiet mit mehreren Gebäuden. Etwas weiter unten am Fluss befindet sich eine weitere Ruine, nämlich die Ruinen der Bunting Level Erzbrechmühle. An der Blakethwaite Ruine baue ich mein Zelt auf, obwohl es erst 16:20 Uhr ist. Es ist ungewiss ob es später noch weitere geschützte Zeltstellen geben wird. Selbst hier ist der Wind nervig, soll aber am Abend langsam nachlassen. In Ruhe erkunde ich das Gelände der Ruine, bevor ich mich ins Zelt zurückziehe. Die Nacht verspricht kalt zu werden. 

Bunting Level Erzbrechmühle

Mein Favorit unter den Zeltplätzen






06.04.2026 40km-Tag durch Farmland

Am nächsten Morgen ist der Himmel dicht bewölkt. Diesmal gehe ich pünktlich um acht Uhr los, da die heutige Etappe sehr lang wird. In Brompton-on-Swale habe ich mir ein Bett in einem Dorm reserviert und dabei die Distanz ein wenig unterschätzt.

Der Aufstieg erfolgt in Serpentinen auf einem angenehm zu gehenden Pfad. Danach geht er in einen breiten Weg über, vorbei an karge Schuttberge. Mittendrin steht eine Maschine aus längst vergangenen Zeiten herum. Moorhühner gackern und fliegen herum.

Antikes Fahrzeug


Gedanklich nenne ich ihn "Cola Creek"


Nach einer Stunde erreiche ich die Ruinen der Old Gang Smelting Mills. Auch hier handelt es sich um ein größeres Gelände mit mehreren Gebäuden. Sogar der Turm ist noch vollständig erhalten. Ich genieße die Kulisse und freue mich über den Himmel, der nun immer mehr aufklart.

Eine romantische altenglische Brücke schmückt die Landschaft


Old Gang Smeltings Mill

Nachdem ich einen kleinen Parkplatz gequert habe, komme ich an einer weiteren Ruine vorbei. Diesmal handelt es sich um die Surrender-Schmelzmühle.

Surrender Schmelzmühle




Unterhalb einer Farm gehe ich weiter in Richtung Reeth. Über einen Fußweg über Schafsweiden kommend erreiche ich den kleinen Ort, wo ich an der Kirche mein Wasser auffüllen kann. Inzwischen ist es warm geworden und ich ziehe die Leggins aus, die ich unter der dünnen Wanderhose trage.

Kopf einziehen :D


Manchmal ist es etwas viel Asphalt...




Ab hier wird der Coast to Coast Path für die nächsten Kilometer eher eintönig. Es gibt immer wieder Kilometer auf asphaltierten Nebenstraßen, die von Pfaden über Schafsweiden und kleinen Wäldchen abgelöst werden. Die Wegführung ist hier trotzdem sinnvoll gewählt, aber ich nähere mich nun einfach der Stadt Richmond. Zuvor werden kleinere Weiler passiert. In Marske schaue ich mir die St. Edmund Church an, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Innen gibt es einen kleinen Tuck-Shop. Auf einem Tisch liegen verschiedene Snacks aus, die man gegen eine Gebühr mitnehmen darf. Ich entscheide mich für eine kleine Packung Shortbread, bereue die Entscheidung aber bald wieder. Das Shortbread schmeckt deutlicher schlechter als die Markenware. Aber das konnte ich natürlich nicht vorher wissen.

Der Trail wird sogar in die Straßenschilder integriert

Tuck Shop


Direkt vor dem Stadtkern von Richmond kann ich die Straße meiden, indem ich auf einem Pfad im Park daneben gehe. In der Stadt selbst habe ich keine Lust auf einen Umweg zum Lidl. Ansonsten sind heute am Nachmittag vom Ostermontag die meisten Geschäfte geschlossen. Der Mountain Warehouse hat geöffnet, aber Wasserdesinfektion oder gar einen Filter finde ich in der kleinen Filiale nicht.

Blick auf Richmond




Also direkt weiter nach Brompton-on-Swale. Inzwischen fühlen sich meine Füße ermüdend an. Ich freue mich auf den Ende der Etappe und spule die letzten Kilometer im Autopilot ab. Überwiegend führt der Trail über Weiden und vorbei an Äckern. Um das Dorf zu erreichen, muss ich die Brücke über den Swale River überqueren und auf der anderen Seite wieder in die entgegengesetzte Richtung gehen. Noch durchs Dorf und dann habe ich mein Bunk Barn erreicht. Der Village Store hat leider vor 15 Minuten geschlossen - also gibt es heute Abend nichts frisches zu essen. Ein Bunk Barn ist eine Art Hostel auf einem Bauernhof. Die Dusche ist angenehm warm und tut echt gut, ebenso wie die Stille der Farm.

Übernachtung auf dem Bauernhof





Weiter geht´s mit den North York Moors.

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